Vom Homeoffice zum Sportoffice

Machen Sie sich Sport zu Ihrer liebsten Gewohnheit, gerade zu Hause. Wenn wir nicht einmal einen Schritt vor die Türe setzen, dann ist Bewegungsmangel vorprogrammiert. Nicht jeder hat bereits sein Home zum Sportoffice gestaltet, wie das obere Foto zeigt (Bildquelle: Marc Halbach). Wer rastet, der rostet. Was können wir alternativ tun?

Bewegungsdrang abtrainiert

Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Vielen, vor allem leider den Mädchen, wird er aberzogen. Noch im zarten Vorschulalter erkrankte ich heftig. Im langen Warteraum konnte ich dennoch nicht stillsitzen. Ich genoss den langen Flur, lief auf und ab und freute mich des Lebens. „Kein Arzt wird dir glauben, dass du krank bist“, wurde ich ermahnt und in meinem Drang unterbrochen. Nun wissen auch die Ärzte, dass Bewegung oftmals die beste Medizin ist. Und Bewegung ist in jedem Alter gut – nicht nur im Kindesalter.

Parks wegen Überfüllung geschlossen

Naherholungsgebiete werden geschlossen. Der Wald ist nicht immer um die Ecke. Unter der Woche sind Bewegungsanregungen aus dem Netz hilfreich. Diese müssen jedoch regelmäßig genutzt werden. Auch hier gilt: wer die Wahl hat, hat die Qual. 30 Minuten nach dem richtigen Workout zu suchen und dann fünf Minuten mitmachen, ist eine schlechte Kombination.

Dennoch lohnt es sich, die sitzende Tätigkeit, mal stehend, mal in der Plank-Stellung auszuüben. Die Arbeitsroutine auch mal mit Sit-ups, mal mit Crunches zu unterbrechen. Zur Not helfen auch Fenster putzen, saugen und wischen. Diese Tätigkeiten als Work-out zu interpretieren, motiviert ungemein.

Und natürlich die eigentliche Arbeit nicht vergessen. Die Produktivitätssteigerung durch regelmäßige Bewegung ist nach wenigen Tagen spürbar.

Führungskraft als Fitnesskraft

Immanuel Kant, Max Planck, Albert Einstein haben von ihren regelmäßigen langen Spaziergängen geschwärmt. So falsch können sie nicht gelegen haben. Wichtige Impulse kommen, wenn man richtig entspannt. Spannung und Entspannung im Wechsel, geistig und körperlich.

Als Führungskraft sollten Sie kommunizieren, dass kurze Bewegungspausen, nicht nur erlaubt, sondern auch willkommen sind. Am besten wäre eine Betriebs-Sport-Challenge, die in heutigen Tagen zur Homeoffice-Sport-Challenge wird.

Spotlich-gesunde Mitarbeiter bringen Ihr Unternehmen am besten voran, wer sonst?

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