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Überleben sichern- in allen Facetten

Es geht manchmal nicht darum, ob Plan A oder B funktioniert. Manchmal geht es um das nackte Überleben. Als Person, als Organisation oder als Gesellschaft kämpfen wir dann um das bloße Sein. Erst wenn das substanzielle Überleben gesichert ist, können wir befreit aufatmen. Stets besonnen und lauernde Gefahren witternd. „To be or not to be“, das ist die entscheidende Frage.

Persönliches Überleben

Gesundheit, soziales Eingebundensein und drohenden Gefahren auf der Lauer, sorgen wir für uns. Wir kümmern uns um uns selbst, unsere Familie und unsere soziale Gemeinschaft. Was wir selbst nicht leisten können, übernimmt die Gesellschaft. Helfen und sich helfen lassen, sorgen für unser Überleben.

Organisatorisches Überleben

Wenn wir an das organisatorische Überleben denken, dann steht die Zahlungsfähigkeit an erster Stelle. Die kurz- und langfristige Liquidität sorgen für Solvenz. Insolvenz ist tödlich. Das gehört zum 1×1 der Ökonomie.

In der Pandemie plagen viele Betriebe die ganz großen Sorgen. Das Geschäftsmodell taugt aufgrund äußerer Bedingungen nicht mehr. Alternativen müssen das Überleben sichern.

In welcher Situation auch immer – das Humankapital ist keinesfalls zu vernachlässigen. Ohne die Menschen lässt sich kein Kapital erwirtschaften. Steve Jobs brachte es auf den Punkt: „I consider the most important job for someone like myself is recruiting.“

Nichts ist wichtiger, als die richtigen Leute um sich zu haben. Organisationen sind soziale Konstrukte, die sich der Technik bedienen. Das perfekte Team schafft jede Hürde. Zu beachten ist daher, dass die Menschen die Liquidität sichern – oder auch nicht.

Gesellschaftliches Überleben

Auch als Gesellschaft müssen wir auf unser Dasein achten. Dem Virus und anderen Herausforderungen Stirn bieten. Derzeit bedeutet es Kontaktreduzierung. Jedoch sind wir es müde, ständig uns im Kreis zu drehen. Uns beschleicht das Gefühl auf der Stelle zu treten.

Zu guter Letzt

Alle Anstrengungen müssen vor allem eins leisten: unser Überleben sichern.

In diesem Sinne: passen Sie gut auf sich auf. Sorgen Sie dafür, dass Ihr schlimmster Feind nur eins nicht gebrauchen kann: dass Sie sterben.

Auch ein Virus ist auf einen Wirt angewiesen. Machen Sie es Ihren Feinden möglichst schwer. Bleiben Sie zu Hause: morgens, mittags und abends. Das klingt langweilig. Muss es jedoch keinesfalls sein.

Zu Hause können wir weiter konsumieren oder einfach unser eigenes Ding machen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, sich nicht weiter berieseln zu lassen, sondern die eigene Geschichte neu zu schreiben.

Machen Sie Ihr eigenes Ding. Entwickeln Sie.

Erleben Sie pure Gestaltungsfreude.

Darauf haben nicht nur Sie ein Recht. Darauf hat die Welt ein Anrecht, finde ich zumindest.

Was hätte Steve Jobs der Welt noch schenken können?
Wenn er bloß nicht so früh gestorben wäre.

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Krise Wirtschaft

Schwur auf Verfassung: Schaden vom deutschen Volk abwenden

Es ist die deutsche Verfassung, auf die wir uns in diesem Artikel beziehen. Unsere gewählten Vertreter müssen zum Wohle des deutschen Volkes agieren. Darauf haben diejenigen, die die Covid-19-Vacacin-Verträge abschlossen, geschworen. Wenn dieses jetzt das deutsche Volk einfordert, dann zurecht.

Treue auf die Verfassung

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ Egal ob dieser Eid mit oder ohne religiöse Beteuerung geleistet wurde, er gilt dem deutschen Volk.

Schaden vom deutschen Volke abwenden

Das im Grundgesetz bezeichnete deutsche Volk, oder nur kurz Volk, bezeichnen das Staatsvolk der Bundesrepublik Deutschland und nicht das der europäischen Union. Unsere Verfassung, an die unsere Staatsvertreter und Regierungen noch eng gebunden sind, muss Schaden vom deutschen Volke abwenden. Darauf und nicht auf die europäische Lösung haben unser Volksvertreter geschworen.

Gerechtigkeit beim Impfen

Es geht um nichts geringeres als um Leben und Tod. Wie, wer und wann welche Bestellungen der Covid-19-Impfdosen getätigt hatte, ist die eine Sache, die noch sehr genau unter dem Verfassungsaspekt geprüft werden muss. Jetzt sich mit der europäischen Lösung herausreden ohne Tacheles zu sprechen, ruft bestimmt die falschen Geister hervor.

Natürlich haben wir nichts dagegen, den Impfstoff gerecht in der europäischen Union zu verteilen. Aber ein in Deutschland entwickelter Impfstoff, der der deutschen Bevölkerung vorerst nicht wie in anderen Ländern zur Verfügung steht, ist Katastrophe. Es ist gegen die deutsche Verfassung, somit auch gegen das Grundgesetzt. Es schadet dem deutschen Volk: Tote, wirtschaftlicher Schaden, gesundheitliche Einschränkungen für viele Menschen bis hin zur mangelnden Bildung…

ORT und Verfassung

Auch die deutschen Unternehmen haben nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte. Als Steuerzahler und Teile der Gesellschaft, die ihren Beitrag zum Wohle der Gesellschaft leisten, und dieser ist derzeit mehr als erheblich, dürfen sich auch die Organisationen auf die Verfassung beziehen und den Schutz der Bevölkerung, einschließlich einer Covid-19-Impfung, einfordern. Gesunde Unternehen sind auf gesunde Mitarbeiter angewiesen. Das ist so selbstverständlich, dass es fast wie eine Tautologie erscheint. Eine gesunde deutsche Wirtschaft ebenfalls.

Selbstliebe ist auch Nächstenliebe

Selbstliebe hat zuerst mit Selbstfürsorge zu tun. Selbsfürsorge wird vor jedem Flug angemahnt und dennoch ist diese den meisten Menschen nicht bewusst. Manche denken, man sollte erst den anderen helfen, bevor man an sich selbst denkt. Jedoch sollten Sie zuallererst sich selbst schützen, bevor Sie anderen helfen können. Selbst die Maske anziehen, für die eigene Gesundheit sorgen. Sie müssen sich selbst schützen, dass Sie anderen helfen können und das auf lange Zeit. Nächstenliebe muss stets mit Selbstliebe verknüpft sein. Dann erlangen wir echte Weisheit. Nur diese Option ist nachhaltig. Auch als Gesellschaft.

Der Zeitpunkt ist jetzt

Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Fehler darf jeder machen. Jedoch die verfassungsmäßigen Pflichten müssen alle wahrnehmen. Fehler, die begangen wurden, müssen schnellstmöglich ausgebügelt werden. Die deutsche Regierung und der Bundestag haben das Zepter der Macht inne. Sie sind nicht machtlos den Bedingungen ausgeliefert. Es geht um die Erlangung der Selbsttoleranz, auf gesellschaftlicher, organisatorischer und auf persönlicher Ebene.

Sonst werden wir die Geister, die mit diesen fatalen Fehlern gerufen worden sind, nicht mehr los.

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Forschende Organisation Organisationsentwicklung

Extravaganz – bieten Sie den entscheidenden Unterschied?

Extravaganz – diese Eigenschaft zeichnet die glücklichen Unternehmen aus. Sie verdienen Geld mit dem Lösen der Probleme, die keiner auf diese Art und Weise lösen kann. Das bringt den extravaganten Unternehmen eine Monopolstellung ein. Den Unique Selling Point verkörpert im Unternehmen jeder Mitarbeiter mit Haut und Haaren. Da sind Sie bestimmt noch nicht, doch das sollte der Nordstern des Unternehmens werden.

Gewöhnlich

Seien Sie nicht so gewöhnlich. Sagen Sie nicht, was alle sagen – das weiß doch schon jeder. Kopieren Sie nicht, was alle schreiben- denn beim blinden Abschreiben passieren die meisten Fehler. Da werden Umsatz und Gewinn schnell gleichgesetzt und dem geneigten Leser, der das schnelle Geld machen möchte, fällt es nicht einmal auf. Das mit dem schnellen Geld klappt dann auch nicht. Warum wohl? Auf den Misserfolgen anderer aufzubauen, ist ein ganz schlechtes Geschäftsmodell. Dieses klappt irgendwann wie ein Kartenhaus zusammen. Viel Luft, mehr ist da ja auch nicht drin.

Machen Sie daher nicht stets das, was alle machen. Denn dann haben Sie stets mit Konkurrenz zu kämpfen. Unterscheiden Sie sich von der Masse. Stechen Sie hervor. Denn alle Verlierer sind bekanntlich gleich: sie können sich von der Konkurrenz nicht markant unterscheiden.

Klasse statt Masse

Wenn Sie eine Problemlösung bieten, wie noch keiner vor Ihnen, dann laufen Sie nicht nur offene Türen ein. Ihnen werden die Türen eingelaufen. Pull- statt Push-Technik: seien Sie einzigartig und die anderen werden angezogen. Funktioniert immer. Braucht jedoch Zeit. Trauen Sie sich Ihre Idee zu verwirklichen – agieren Sie. Jedoch anders als die anderen. Damit entziehen Sie sich der Konkurrenz.

Extravaganz – der entscheidende Unterschied

Extravaganz bedeutet nicht mit Gold und Glitzer die eigene Besonderheit zu unterstreichen. Vielmehr ist es die unbeirrbare innere Ausrichtung mit Herz und Verstand. Find your purpose. And you´ll be found.

Extravaganz heißt Lösungen zu bieten, die noch keiner zuvor geboten hat. Das erfordert ein forschendes Mindset mit viel Mut und Selbstwirksamkeitserwartung. Denn gewöhnlich kann jeder. Könner produzieren Katastrophen. Extravagante Könner kommen auch da erhobenen Hauptes wieder heraus. Versprochen.

Business ist Antizipation in unsicheren Zeiten. Navigieren Sie daher vorausschauend. Kommen Sie mit auf die 10.000% Journey. Das Beste dabei ist: Sie bestimmen, wohin es für Sie geht.

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Frohes Fest

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest voller Dankbarkeit und Demut sowie ein gesundes ultraerfolgreiches Jahr 2021

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10.000% Journey – ultraerfolgreich werden

Wenn 2020 das Jahr der Krise war, dann wird das 2021 das Jahr der leidenschaftlichen Krisenbewältigung. Denn Krisen sind zum Wachsen da! 10.000% Journey ist für Organisationen und Menschen, die Ihre Kraft unglaublich steigern möchten. Um viel mehr, als Sie jetzt zu denken bereit sind.

Zeitpunkt ist jetzt

Mit Leidenschaft ein erfülltes berufliches Leben führen, bedeutet nicht nur beruflich wie eine Rakete aufzusteigen. Gleichzeitig heißt es auch:

  • rundum gesund sein
  • glückliche Familie / Partnerschaft haben
  • echte Freundschaften genießen
  • tolle Hobbies verwirklichen.

Denn diese Dinge bedingen einander. Wenn Sie beruflich erfolgreich sind, werden Sie auch in den anderen Bereichen auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Was es auch immer für Sie Glück bedeutet: der Zeitpunkt ist jetzt.

10.000% Journey, die Ihr Leben verändern wird

Begeben Sie sich mit uns auf die Reise, die Ihr Leben verändern wird.

Diese Reise wird nicht nur aus Anregungen, Ideen und Tipps bestehen. Nein, diese Reise besteht vor allem aus persönlichen Challenges.
Sie bestimmen, wohin und wie weit Sie gehen wollen.
Sie bestimmen Ihr Tempo, Ihre Intensität und Ihren Erfolg.

Wir – von unserer Seite – geben uns mit nichts Geringerem als zehntausend Prozent zufrieden – für Sie wohlgemerkt. Denn das, was Sie in sich selbst investieren, bekommen Sie hundertfach zurück. Versprochen!

Wenn uns eins bewusst ist, dann das: Sie bestimmen unseren Erfolg.

Egal wo Sie stehen, wichtig ist nur, dass Sie etwas wirklich verändern wollen. Wenn auch Sie für den nächsten Level bereit sind, dann freuen wir uns auf Sie.

Warum 10.000% Journey?

10.000% Steigerung ist einfach unsere Zahl.

Persönlich, bisher so erfolgreich.

Es ist auch die Zahl der Natur. Ein einzelner Eichenbaum zum Beispiel kann in einem Jahr 10.000 Eicheln produzieren. Aus jeder Eichel kann wieder eine neue Eiche werden. Diese, wenn sie wird zum Baume, schenkt erneut jedes Jahr 10.000 Eicheln die Chance, ein neuer Baum zu werden.

Wenn auch Sie die 10.000 reizt, dann, aber nur dann, kommen Sie mit auf die Reise:

10.000-Journey@sunort.eu

…und Sie erhalten ein Angebot für Ihre persönliche Traumreise…

Denn:

Business is not a destination.

Business is a 10.000% Jurney.

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Recht auf körperliche Unversehrtheit gilt auch an den Schulen

Das Recht auf körperliche Unversehrtheit hat im Artikel 2 des Grundgesetzes eine ganz hohe Priorität. Organisationsentwicklungstechnik (Ort) muss die Persönlichkeitsrechte aller beteiligten Akteure uneingeschränkt achten. Das ist so evident, dass es zu erwähnen fast schon zu banal wäre, geschweige denn einen Artikel darüber zu schreiben. Es sei denn, es wäre notorisch missachtet. Dann brauchen wir mehr als einen Aufschrei. Was meinen wir damit? Schauen wir uns mal die Sache genauer an.

Recht auf körperliche Unversehrtheit im Grundgesetz

Artikel 2 des Grundgesetzes lautet wie folgt: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“ Dass das Wort „Jeder“ alle Menschen, einschließlich der Kinder einschließt, ist unbestritten. Auch Kinder haben Rechte, nicht nur Pflichten, zum Beispiel die Schulpflicht.

Unternehmen gehen mit gutem Beispiel voran

In den privatwirtschaftlichen Unternehmen ist jedem klar, dass er sich an die AHA-Regeln halten und auch darauf achten muss, dass diese eingehalten werden.

In den Geschäften werden die Mindestabstände eingehalten. Die Wege sind klar gekennzeichnet. Die AHA-Regeln werden befolgt.

Schulen sind mehr als schlechte Performer

An den Schulen ist das fatalerweise nicht der Fall. In den Schulen herrscht ein Tohuwabohu.

Nicht nur weil Schulen auch Organisationen sind – geht uns diese Sache hier etwas an. An den Schulen herrscht ein heilloses Durcheinander. Heillos ist hier wörtlich als Heil los gemeint – das heißt, ohne auf die Gesundheit, also die körperliche Unversehrtheit zu achten. Mindestabstände kennt unser Schulsystem sagen wir mal – wenig. Es ist an den Verfassungsgerichten zu prüfen, ob hier nicht systematisch gegen den Artikel 2 verstoßen wird.

Um es klar herauszustellen: Es liegt nicht an den Schülern selbst, auch nicht an den Lehrern, noch weniger an den Rektoren, sondern an den Vorgaben. Leopoldina weist zurecht auf die Einhaltung der Schutzmaßnahmen durch die Schulen hin. Bleibt zu fragen, ob nicht unser ganzes Schulsystem derzeit versagt.

Wenn ja, dann möglicherweise voll und ganz. Denn die für den Schutz der Gesundheit derzeit notwendigen Mindestabstände von 1,5 Metern können in den Klassen nicht eingehalten werden. Zum Teil lassen sich auch die Fenster nicht öffnen, so dass auch nicht vorschriftsmäßig gelüftet werden kann. Wenn vorschriftsmäßig gelüftet wird, sitzen die Schüler bewegungsarm in der Winterzeit in viel zu kalten Räumen. Da die Schüler regelmäßig trinken müssen, müssen sie die Maske abnehmen…

Konzepte sind überfällig

Dass die Schulen in der ersten Jahreshälfte nicht vorbereitet waren, ist verziehen. Wir alle wurden von der Pandemie quasi überrollt. Aber hätte nicht spätestens nach den Sommerferien der Schutz der Schüler gewährleistet werden müssen? Nehmen hier die Verantwortlichen ihre Pflicht auch ihrer Pflicht gemäß wahr?

Möglicherweise haben die Bildungsministerien ihre Hausaufgaben schlichtweg nicht erledigt. Die Schulen haben die Kinder in ihrer Obhut. Sie müssen die körperliche Unversehrtheit der Schutzbefohlenen bestmöglich gewährleisten. Es bleibt zu hinterfragen, ob das Schulsystem dieses derzeit wirklich tut.

Die AHA-Regeln gelten überall – bis auf die Schulen. Warum eigentlich? Da brauchen wir nur die Größe des Klassenraumes zu nehmen und können schnell ausrechnen, wie viele Schüler sich dort aufhalten dürften. Und dann gegenüberstellen, wie viele tatsächlich sich in dem Raum aufgrund der Schulpflicht befinden müssen.

Dass auch Kinder Rechte haben, lehren die Lehrer schon in der Grundschule. Gewähren wir diese auch den Schülern! Das ist keine Bitte. Das ist die Erinnerung an unsere oberste Pflicht.

Wir lassen es auch nicht mehr zu, dass die Kinder in der Schule geschlagen werden. Dann dürfen wir es auch nicht zulassen, dass sich die Schüler an Covid-19 mit noch ungekannten Langzeitfolgen anstecken! Wir alle kennen die Geschichten der Groß- und Urgroßelterngeneration, die von den Schlägen erzählten.

Welche Stories werden die derzeitigen Schüler später preisgeben?

Unverhältnismäßigkeit zwischen öffentlichen Einrichtungen und privatwirtschaftlichen Unternehmen

Wir sehen keine triftigen Gründe, warum die privatwirtschaftlichen Organisationen größte Opfer, das heißt bis auf ihre Existenz, aufbringen, jedoch ausgerechnet in den Schulen die AHA-Regeln nicht verbindlich einzuhalten sind. Auch hier ist die Verhältnismäßigkeit gerichtlich zu prüfen. Regeln machen doch nur Sinn, wenn diese für alle gelten. Wenn dreißig junge Erwachsene sich in einem Klassenraum gemeinsam aufhalten müssen, jedoch nicht in einer Pizzeria mit entsprechender Belüftung und Abständen nicht gemeinsam sitzen dürfen, ist die Verhältnismäßigkeit wirklich zu hinterfragen. Von einer geschlossenen Gemeinschaft kann wegen der zwingend notwendigen Nutzung der überfüllten öffentlichen Verkehrsmittel auf dem Weg zur Schule auch keine Rede sein.

Gewährung der körperlichen Unversehrtheit zwingend notwendig

Die Gewährung der körperlichen Unversehrtheit muss unser Schulsystem leisten. Diese ist das mindeste. Sie darf nicht in Konstrukten verschwinden.

Zu überlegen bleibt, was die Gesellschaft den Kindern beibringen möchte? Dass man sich an Recht und Ordnung halten muss, vor allem an das Grundgesetz, gehört wohl dazu. Das Grundgesetz gilt auch für die Schule. Dass es eingehalten wird, dafür muss unser Schulsystem sorgen. Rechte und Pflichten sind keine eindimensionale Angelegenheit. Jetzt seht unser Schulsystem in der Pflicht.

Körperliche Unversehrtheit und die Schulpflicht

Da sich kein Mensch kränken oder einer tatsächlichen gesundheitlichen Gefahr aussetzen lassen muss, ist ernsthaft zu hinterfragen, ob die Schulpflicht, wenigsten die Präsenzpflicht, in der gegenwärtigen Situation noch Bestand hat. Das ist eine Sache der Gerichte.

Anders ausgedrückt: Wenn in der Schule die aktuellen gesundheitlichen Vorgaben nicht eingehalten werden und das Ansteckungsrisiko kein theoretisches, sondern ein tatsächliches ist, dann drängt sich die Frage auf, ob die öffentlichen Einrichtungen ihrer Verantwortung gerecht werden.

Den leistungswilligen jungen Erwachsenen vorzuwerfen, sie seien „Superspreader“, ist gesellschaftlich an Doppelmoral kaum noch zu überbieten.

Wir haben alle entsetzt nach Ischgl geschaut. Wiederholen wir es derzeit? Da erwarten wir kleinwenig Lernfähigkeit von unserem Schulsystem.

Körperliche Unversehrtheit gewährleisten – die Lösungen

Lösungen müssen her. Das Thema ist dringend, sehr sogar.

Als erstes müsste die Anwesenheitspflicht an den Schulen kurzfristig abgeschafft werden. Es wäre an der Zeit zu prüfen, ob diese in der gegenwärtigen Pandemiesituation gerichtlich noch Bestand hat.

Dann ist auch die Schule, wie alle anderen Organisationen, so zu managen, dass die geltenden AHA-Regelungen eingehalten werden. Ausnahmen sind fehl am Platz.

Als Gesellschaft müssen wir darauf achten, dass die Judikative und die Executive fein sauber getrennt bleiben. Dass auch in der Edukation Recht und Ordnung herrschen, und zwar fein voneinander getrennt.

Gesundheit ist ein sehr hohes Gut. Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Auch in der Schule. Die privatwirtschaftlichen Unternehmen bringen die größten Opfer auf. Die öffentliche Seite darf diese nicht verpluvern.

Aufarbeitung notwendig

Wie konnte es soweit kommen, dass in den Schulen die AHA-Regeln nicht beachtet werden müssen? Zumal Jugendliche und jungen Erwachsene bereits eigenständig lernen können. Was müssen die Schulen in Bezug auf körperliche Unversehrtheit mindestens leisten? Sorgen womöglich die Schulen dafür, dass die jungen Erwachsenen zu Superspreadern werden?

Hier ist eine gesellschaftliche und wissenschaftliche Aufarbeitung notwendig.

Denn auch Kinder haben Rechte, nicht nur auf körperliche Unversehrtheit.

AHA!

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Organisationsentwicklung

Gesunde Mitarbeiter sorgen für nobel gesunde Leistungs-Fontaine

Eine gesunde Organisation ist auf gesunde Mitarbeiter nicht nur angewiesen. Sie sind ihr größtes Kapital. Was bedeutet Gesundheit den neusten wissenschaftlichen Forschungen nach? Und was können wir im Organisationsalltag dafür tun? Dafür verknüpfen wir eine brandneue nobelpreiswürdige und eine nobelpreisgekrönte Strategie.

Grundlegende Kategorien

Professor Dr. David Sinclair der Harvard Medical School, Bosten, USA stellt in seinem Buch „Das Ende des Alterns“ (1. Aufl. 2019) die zentralen gesundheitlichen Aspekte aus dem wissenschaftlich fundierten epigenetischen Blickwinkel hervorragend heraus. In dem aktuellen Nature Artikel stellt er dar, wie er das Altern bei Mäusen bereits rückgängig machen konnte. Was bei Mäusen geht, sollte auch bei Menschen funktionieren, so seine profunde Meinung.

Für die Organisationsentwicklungstechnik können wir aus seinen Forschungsergebnissen daher ableiten, dass gesunde Mitarbeiter vor allem folgendes benötigen:

  1. Frische Luft zum Atmen
  2. Gesunde Getränke
  3. Regelmäßiges Fasten
  4. Gesunde Ernährung
  5. Bewegungsmöglichkeiten
  6. Psychische Balance
  7. Gute Erholungsmöglichkeiten
  8. Sonnenschutz
Gesundheitliche Aspekte im Organisationsalltag

Gesunde Luft

Atemluft ist überlebenswichtig. Wenn uns die Luft ausgeht, bleibt nicht mehr viel Zeit zum Handeln. Frische Luft ist daher das wichtigste Thema. Dabei ist gute Luft weit mehr als Räucherstäbchen. In Städten oder Fabriken muss die Luft möglichst schadstofffrei bleiben. Filteranlagen und Luftschächte müssen die Luft reinigen. Schimmelpilzsporen sind auch betriebsintern ein häufig vernachlässigtes Feld. Krankheitserreger durch die Luft wandern lassen, ist nicht seit Covid-19 ein besonders brisantes Thema.

Das Rauchen, welches mehr als nur eine Zigarettenpause ermöglicht, wird durch die zusätzlichen Raucherpausen sogar betrieblich gefördert. Für die Nichtraucher einen Ausgleich zu sorgen, liegt daher auch im betrieblichen Interesse. Manche Betriebe bieten den Nichtrauchern daher zusätzliche Urlaubstage. Das macht Sinn, denn Nichtraucher sind im Schnitt auch weniger krank. Allerdings muss hier auch das Persönlichkeitsrecht geachtet und nicht verletzt werden. Eine wichtige Komponente ist, dass sich dann die Raucher sanktioniert fühlen. Das gibt schlechte Stimmung. Plötzlich wird jeder zum Nichtraucher und es wird heimlich auf der Toilette geraucht. Das kann keiner wollen.

Dennoch tun auch Nichtrauchern kurze Pausen gut. Ermöglichen Sie daher diese Pausen auch den Nichtrauchern. Bieten Sie gesunde Alternativen (zum Beispiel Bewegungsangebote) an, um kurz abschalten zu können.

Gesunde Mitarbeiter brauchen gesunde Getränke

Ausreichend zu trinken ist wichtig. Wasser, Tee und Kaffee eingeschränkt, wenn ungesüßt, sind diese die erste Wahl. Daher sollten diese an jedem Arbeitsplatz in ausreichender Menge vorhanden sein.

Gesunde Mitarbeiter brauchen gesunde Mahlzeiten

Die Vorteile der guten alten Betriebskantine sind neben der Versorgung mit hochwertigen Nährstoffen auch der ungezwungene Austausch, der für die produktive Arbeit auf Dauer unerlässlich ist. Ebenso spielt die soziale Komponente für die psychische Hygiene eine wichtige Rolle.

Aus dem gesundheitlichen Blickwinkel sind die oft im Betrieb verfügbaren Kekse ein Dorn im Auge. Gut gemeint heißt nicht gut gemacht – das gilt auch für die Arbeitgeberseite. Die ständige Verlockung macht kurzzeitig vielleicht Sinn, langfristig sieht es ganz übel aus. Abgesehen von der ständigen Verleitung zum Futtern und somit die Verhinderung der epigenetischen Erneuerung der Zellen, ist der immanente Zucker im Blut auf die Dauer Gift für den Körper. Zucker beschleunigt im Turbo das Altern. Auch wenn Sie es gut meinen, verachten Sie auch nicht die möglichen rechtlichen Konsequenzen eines permanenten betrieblichen Zuckerschocks. Das ist eine gut gemeinte Warnung.

Bewegungsmöglichkeiten schaffen

Der alte Kickertisch reicht bestimmt nicht aus, um schnell zu entspannen. Bewegungspausen sollten die Regel und nicht die Ausnahme sein. Alles ist Übungssache. Manche Firmen haben einen Basketballplatz oder wenigstens eine Tischtennisplatte. Diese Möglichkeiten helfen jedoch nichts, wenn diese nicht regelmäßig genutzt werden. Sorgen Sie auch dafür, bitte. Gehen Sie einfach mit einem guten Beispiel voran.

Erholungspausen ermöglichen eine dauerhafte Leistungsfähigkeit

Um langfristig leistungsfähig zu sein, benötigt jeder Mensch genügend Schlaf, regelmäßige Ruhetage und im Jahresverlauf auch Ruhewochen. Sorgen Sie dafür, dass die Erholungszeit auch Erholung bringt und nicht mit Arbeit konterminiert wird. Das im Eigeninteresse, denn eine dauerhafte Leistungsfähigkeit lebt von gesunden Belastungshöhen und gesunden Entspannungstiefen. Die beste Leistung erbringen die gesunden Mitarbeiter, wenn die Taktung stimmt – wie alles im Leben.

Gesunde Mitarbeiter: zwischen uneingeschränktem Liefern und Nudges

Als Verantwortlicher in der Organisation müssen Sie frische, gesunde Atemluft uneingeschränkt liefern.

Die anderen Leistungen sollten als Nudges im Sinne der Wirtschafts-Nobelpreisträger 2017 Thaler und Sunstein angeboten werden. Das bedeutet, dass sie nur Anstöße zum richtigen Verhalten geben sollen. Keiner darf zur gesunden Ernährung gezwungen werden. Aber es ist ein erheblicher Unterschied, ob auf dem Besprechungstisch Gummitierchen oder Nüsse liegen und ob es in der Kantine Fleischbällchen oder Falafel gibt.

Indem Sie beide Alternativen anbieten und die gesündere Alternative strategisch besser platzieren, sind die Mitarbeiter nicht nur für einen Nudge empfänglich – möglicherweise sind sie Ihnen sogar dankbar (Thaler, R.H., Sunstein, C.R.: Nudge, Wie man kluge Entscheidungen anstößt, 10. Aufl. 2017, S. 153). Der direkte gesundheitliche Bezug ist im englischen Original schon im Titel hergestellt: Cass R. Sunstein & Richard H. Thaler, Nudge: Improving Decisions About Health, Wealth, and Happiness (Yale Univ. Press 2008).

Kluge Verknüpfung sorgt für eine noble Leistungs-Fontaine

Sinclair hat in seiner nobelpreisverdächtigen Arbeit herausgestellt, dass der Alterungsprozess keine Einbahnstraße ist. Er lasse sich umdrehen.

Sunstein/Thaler haben die Entscheidungsbeeinflussung bezüglich einer gesunden Lebensweise nobelpreisgekrönt herausgearbeitet.

Wenn Sie diese beiden noblen Strategien klug verknüpfen und umsetzen, denkt nicht nur manch ein Mitarbeiter:

Thanks god it’s monday!

Zusätzlich können Sie 25 Jahre lang Mitarbeiter mit der Leistungsfähigkeit eines 20-jährigen und der Erfahrung eines 50-jährigen haben.

Eine wahrlich unschlagbare Kombination.

Worauf warten Sie eigentlich noch?

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Organisationsentwicklung

Outsourcing: der entscheidende Unterschied

Bei der Personalauswahl liegen wir nicht immer richtig. Entgegen anders lautender Versprechen: das kann keiner. Was jedoch die Spreu vom Weizen bei den Organisationen trennt, ist das Outsourcing. Die entscheidende Frage lautet: Wen behält eine Organisation und von wem ist es gut, sich rechtzeitig zu trennen?

Outsourcing ist sehr belastend

Outsourcing ist ein richtig unangenehmes Thema. Keiner ist stolz darauf, Menschen entlassen zu müssen. In meiner ganz frühen Anfangszeit wurde ich schon mit dem Feld direkt konfrontiert: Auch gestandene Personaler sind sehr belastet, langjährige Mitarbeiter freisetzen zu müssen. Das geht an keinem vorbei. Da hilft auch keine Elefantenhaut. Um das langfristige Überleben der Organisation zu sichern, ist jedoch ein kompetentes Outsourcing von enormer Bedeutung.

Dennoch werden fatale Fehler hierbei immer wieder begangen.

Fehler beim Outsourcing

Der entscheidende Unterschied zwischen den richtig erfolgreichen und minder erfolgreichen Organisationen, ist die Fähigkeit das Outsourcing aus dem Effeff zu beherrschen. Es gibt sehr viele Fehler, die sehr gravierend sind. Heute finden nur drei wichtige Fehlerquellen Erwähnung.

Verabschieden der Kompetenzen

Wenn wir langverdiente Mitarbeiter verabschieden (müssen), dann verabschieden wir uns auch von deren Fachkompetenzen. Organisationen haben das implizite Wissen nicht mehr zur Verfügung. Das fehlende Wissen fällt erst auf, wenn es nicht mehr da ist. Manchmal sind es nicht nur die fachlichen Qualifikationen. Vielfach fehlt der Esprit, der Humor und die Fähigkeit, das beste aus einer verfahrenen Situation zu machen – die weichen Faktoren machen den feinen, aber entscheidenden Unterschied.

Festhalten an Fehlentscheidungen

Keiner gibt gerne Fehler zu. Das müssen vor allem Firmengründer und frisch gebackene Erben der Unternehmen schmerzhaft lernen. Sich selbst und danach den anderen einzugestehen, dass das ein Fehlgriff bei der Einstellung war, kostet viel Mut und Kraft. Innere Stärke ist notwendig, um an der zuvor getroffenen Entscheidung nicht mehr festzuhalten. Die Chefs halten sehr gerne an ihren Zöglingen fest, manchmal unbewusst, nur um Recht behalten zu wollen. Aber auch das ist nur ein, wenn auch sehr schmerzhafter, Lernprozess. Beim zweiten Mal tut es nicht mehr so weh…

Falsche Beschuldigte freisetzen

Eine vertrauliche Information landet da, wo diese nicht hindarf: beim Konkurrenten. Wer hat diese preisgegeben? Schnell schaut man auf die Aufzeichnungen des Druckers und man hat den vermeintlichen Schuldigen ausfindig gemacht. Spätestens wenn derjenige entlassen ist und das Problem nicht damit behoben wurde, sollte man sich fragen, ob das Problem vielleicht nicht doch ein wenig komplizierter sei. Möglicherweise hat der zuvor falsch Beschuldigte nur einen Gefallen jemandem getan. Wenn ja, dann wem?

Falsche Beschuldigungen sind leider an der Tagesordnung: Nicht zuletzt deshalb, weil sich die Wölfe zu tarnen wissen. Die Täter inszenieren sich selbst gern als Opfer. Aus jahrelanger Erprobung wissen die Wölfe die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Kollegen für sich zu nutzen. Für sich und leider nicht für die Organisation.

Fazit

Organisationen müssen sich vor internen und externen Angriffen schützen. Die Erlangung der Selbsttoleranz bildet hierbei die Kernkompetenz. Das Festhalten an Fehlbesetzungen hilft der Organisation nicht weiter. Fehlerkompetenz ist auch hier gefragt. Jedoch muss mit der Freisetzung der Mitarbeiter auch die Freisetzung der Fachkompetenzen sowie die soziale Dimension Berücksichtigung finden. Vor allem sollte das forschende Mindset auch hierbei eine hervorgehobene Beachtung genießen.

Outsourcing ist sehr unangenehm. Es gehört jedoch zu den überlebenswichtigen Aufgaben der Organisation.

Es sollte kompetent gemanagt werden.

Nicht mehr, jedoch auch nicht weniger.

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Forschende Organisation

Fehlerkompetenz – Wie Sie mit Fehlern produktiv umgehen

Sie machen Fehler. Alle machen Fehler. Tolerieren Sie die Fehler nicht nur, denn das bringt Sie nicht weiter. Entscheidend ist die Fehlerkompetenz.

Einsteins Fehlerkompetenz

„Jemand der keinen Fehler gemacht hat, hat noch nie etwas neues ausprobiert“, bemerkte Einstein weise. Fehler gehören zum Leben dazu. Aus Fehlern lernen wir. Wir entwickeln uns, sowie unsere Produkte und Dienstleistungen weiter.

Arbeitsorganisation

Es sollte selbstverständlich sein, ist es jedoch vielerorts nicht: Die Arbeit muss so organisiert werden, dass diese langfristig und nachhaltig fehlerfrei erledigt werden kann. Die Basics müssen stimmen.

Beispiel: Äpfel

Wenn die Äpfel gepflückt und in die Sammelkiste geworfen und nicht feinfühlig hineingelegt werden, dann arbeiten die Apfelpflücker mehr als doppelt so schnell. Die Äpfel in der Apfelkiste sehen gut aus. Wenn die Saisonarbeiter dann in ihren Heimatländern zurück sind, die Äpfel die Kühllager verlassen haben und in den Geschäften ausliegen, werden die Druckstellen sichtbar. Die Äpfel sind unverkäuflich. Der Apfelbauer hat seinen Ruf verloren. Die Apfelbäume stehen noch als Investitionen da, doch keiner möchte diese Äpfel kaufen. Die Kunden haben ihre schlechten Erfahrungen gemacht. Das spricht sich rum. Eine scheinbar unauflösliche Situation?

Nein, denn wir kennen die leuchtend schöne Äpfel ohne Druckstellen aus dem Geschäft. Wie ist das zu schaffen? Bestimmt nicht mit Kontrolle, denn nicht jeder Arbeitsschritt kann kontrolliert werden. Kontrolle hat schon lange ausgedient.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit

Vertrauen ist angesagt. Doch kein blindes Vertrauen. Nachhaltiges Vertrauen ist wichtig. Doch wie bildet sich ein solches?

Für eine jahrelange, nachhaltige vertrauensvolle Zusammenarbeit sind folgende Punkte besonders wichtig.

  1. Bewusstsein für das Problem bei jedem einzelnen Mitarbeiter schaffen
  2. Faire Arbeits- und Entgeltbedingung bieten
  3. Vertrauenswürdige Mitarbeiter jahrelang halten
  4. Intrinsische Motivation nicht zerstören

Denn, nur wenn das Bewusstsein sich bei den Peers durchsetzt, wird der Erfolg nachhaltig. Innerhalb der Gruppe herrschen eigene Gesetze. Diese Gesetze müssen auch für die Organisation und nicht gegen diese arbeiten. That´s all.

Aber mit Kontrolle und Druck funktioniert das nicht. Das wissen wir aus der Physik: Druck erzeugt Lähmung oder Gegendruck, jedoch keinen Fortschritt.

Fehlerkompetenz statt Fehlertoleranz

Wir müssen nicht nur die bislang unvermeidbaren Fehler tolerieren. Jedoch fällt selbst das den meisten von uns schwer. Toleranz ist etwas für ungebetene Gäste. Ihre Akzeptanz ist wichtig. Nachdem wir akzeptiert haben, dass das Fehlermachen uns voranbringt, ist der richtige Umgang mit Fehlern wichtig. Analyse der Art der Fehler ist der Ausgangspunkt. Schritte zur Verbesserung einleiten und sich auf dann auf die neu entdeckten Fehler freuen. Denn die Fehler können die ganze Organisation nach vorne bringen.

Das bedeutet natürlich nicht, extra Fehler zu machen und Hurra rufen. Aber einen blinden Fleck entdecken und dann Heureka jubeln.

Forschendes Mindset

Forschung funktioniert bekanntlich nach dem Prinzip: Versuch und Irrtum.

Ohne einen Versuch es besser zu machen, gibt es kein Vorankommen. Das weiß intuitiv jedes Baby. Irgendwie verlernen dieses Prinzip viele in der Schulzeit. Wir schauen ab, kopieren und setzen es für unser Leben ein.

Ein Leben und Arbeiten im „Paste and Copy“-Modus.

Auch im Erwachsenenalter sollten wir uns trauen, eigene Versuche zu unternehmen. Uns trauen hinzufallen. Fallen und wieder aufstehen. Fallen und aufstehen. Immer einmal mehr aufstehen als hinfallen. Aber nicht fallen, um des Fallens willen. Nein, jedoch den Mut aufbringen, fallen zu können, neues zu entdecken und zu schauen: Wo bin ich hier gelandet?

Weiterzukommen und Grenzen überwinden lernen. Forschende Organisation sein. Sie müssen nicht gleich Weltmeister werden.

Zurück zu unserem Apfelbauer. Sie werden vielleicht bemerken, dass die Geschichte banal sei und nichts mit dem Forschen zu tun habe…

Und das wird auch vielfach so sein. Aber ich kenne da einen Apfelbauern, dessen Saisonarbeiter ihn auf einen besonders gesunden und schmackhaften Baum aufmerksam gemacht haben…

… und es wurde eine neue, sehr erfolgreiche Mutante draus.

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Allgemein Forschende Organisation Führung

Sportoffice führt auf der Überholspur zum Erfolg

Machen Sie mit dem Sportoffice Sport zu Ihrer liebsten Gewohnheit, gerade dann, wenn Sie von zu Hause Ihre Arbeit verrichten. Wenn wir nicht einmal einen Schritt vor die Türe setzen, um zur Arbeitsstätte zu gelangen, dann ist Bewegungsmangel vorprogrammiert. Nicht jeder hat bereits sein Home zum Sportoffice umfunktioniert. Bedenken Sie jedoch: Wer rastet, der rostet. Was können wir tun?

Bewegungsdrang abtrainiert

Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Das stille Sitzen in der Schule ist nicht die beste Variante, um Wissen aufzunehmen und zu verarbeiten. Weder für den Körper noch für das Gehirn. Mittlerweile ist zum Glück auch in der Forschung bekannt, dass beide Teile unmittelbar verbunden sind. Beide können nicht unabhängig voneinander funktionieren. Leider hat sich das noch nicht weit genug rumgesprochen. Beziehungsweise agiert unser Schulsystem noch nicht entsprechend.

Warum mahlen die Mühlen so langsam?

Schade, denn beim richtigen Engagement des einzelnen Lehrers haben schon viele Sportlerkarrieren begonnen. Es wäre so einfach…

Vielen, vor allem leider den Mädchen, wird der Bewegungsdrang aberzogen. Noch im zarten Vorschulalter erkrankte ich heftig. Im langen Warteraum konnte ich dennoch nicht stillsitzen. Ich genoss den langen Flur, lief auf und ab und freute mich des Lebens. „Kein Arzt wird dir glauben, dass du krank bist“, wurde ich ermahnt und in meinem Drang unterbrochen. Nun wissen auch die Ärzte, dass Bewegung oftmals die beste Medizin ist. Und Bewegung ist in jedem Alter gut – nicht nur im Kindesalter.

Parks sind Mangelware – Sportoffice muss her

Naherholungsgebiete bieten eine wunderbare Möglichkeit, sportlich zu entspannen. Auch der Wald leistet beste Dienste. Das Haus zu verlassen, ist auch deshalb so wichtig, da sich unser Blick im wahrsten Sinne weitet. Die Hin- und Herbewegung der Augen lässt nicht nur die Augen, sondern das ganze Nervensystem regenerieren.

Bewegungsanregungen aus dem Netz sind ebenfalls hilfreich. Diese müssen jedoch regelmäßig ausgeführt werden. Auch hier gilt: Wer die Wahl hat, hat die Qual. 30 Minuten nach dem richtigen Workout zu suchen und dann fünf Minuten mitmachen, ist allerdings eine schlechte Kombination.

Dennoch lohnt es sich die Tätigkeit mal stehend, mal in der Plank-Stellung auszuüben. Die Arbeitsroutine auch mit Sit-ups oder mit Crunches zu unterbrechen. Zur Not helfen auch Fenster putzen, saugen und wischen. Diese Tätigkeiten als Work-out zu interpretieren, motiviert ungemein.

Und natürlich die eigentliche Arbeit nicht vergessen. Die Produktivitätssteigerung durch regelmäßige Bewegung ist nach wenigen Tagen spürbar. Es muss nicht gleich die Goldmedaille sein. Gesunde Bewegung ist in allen Facetten angesagt.

Führungskraft als Fitnesskraft

Immanuel Kant, Max Planck und Albert Einstein haben von ihren regelmäßigen langen Spaziergängen geschwärmt. So falsch können sie nicht gelegen haben. Wichtige Impulse kommen, wenn man richtig entspannt. Spannung und Entspannung im Wechsel, geistig sowie körperlich, lautet daher die erfolgsversprechende Devise für die Forschende Organisation.

Gehen Sie mit einem gesunden Beispiel voran. Die psychische und physische Leistungsfähigkeit bedingen einander. Wer da noch zweifelt, sollte es einfach selbst ausprobieren. Vom Bett über die Küche zum Bürostuhl, dann zum Sofa und anschließend zum Ausgangsort zurück, ist eindeutig viel zu wenig. Da brauchen wir weder einen Schrittzähler noch einen ärztlichen Rat.

Der Neurowissenschaftler Huberman bringt es auf den Punkt, wenn er herausstellt, dass die Fähigkeit, sich lange konzentriert anzuspannen verbunden mit der Fähigkeit, danach zu entspannen, die Schlüsselkompetenzen des kommenden Jahrzehnts sein werden.

Sportoffice und Leadership

Als Führungskraft kommunizieren Sie, dass kurze Bewegungspausen nicht nur erlaubt, sondern auch willkommen sind. Die Nine-to-Five-Arbeitsmentalität hat schon lange ausgedient. Sportpausen bringen die Abwechslung, die zum Erfolg auf der Überholspur führt. Dabei sollte das Work-out zur täglichen Routine werden und Spaß bereiten. Oder mit Hubermans Worten: „Have Fun“.

Eine Betriebs-Sport-Challenge, die in heutigen Tagen zur Homeoffice-Sport-Challenge wird, richtig durchgeführt, stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl. Diese wichtige soziale Komponente darf nicht unter den Homeoffice-Tisch fallen.

Prestigeobjekt Sportoffice

Das eigene Sportoffice wird zum neuen Prestigeobjekt.
Soviel Antizipationsfähigkeit darf schon sein. Denn:

Sportlich gesunde und fitte Mitarbeiter bringen Sie und Ihr Unternehmen am besten voran, wer sonst?