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Extravaganz – bieten Sie den entscheidenden Unterschied?

Extravaganz – diese Eigenschaft zeichnet die glücklichen Unternehmen aus. Sie verdienen Geld mit dem Lösen der Probleme, die keiner auf diese Art und Weise lösen kann. Das bringt den extravaganten Unternehmen eine Monopolstellung ein. Den Unique Selling Point verkörpert im Unternehmen jeder Mitarbeiter mit Haut und Haaren. Da sind Sie bestimmt noch nicht, doch das sollte der Nordstern des Unternehmens werden.

Gewöhnlich

Seien Sie nicht so gewöhnlich. Sagen Sie nicht, was alle sagen – das weiß doch schon jeder. Kopieren Sie nicht, was alle schreiben- denn beim blinden Abschreiben passieren die meisten Fehler. Da werden Umsatz und Gewinn schnell gleichgesetzt und dem geneigten Leser, der das schnelle Geld machen möchte, fällt es nicht einmal auf. Das mit dem schnellen Geld klappt dann auch nicht. Warum wohl? Auf den Misserfolgen anderer aufzubauen, ist ein ganz schlechtes Geschäftsmodell. Dieses klappt irgendwann wie ein Kartenhaus zusammen. Viel Luft, mehr ist da ja auch nicht drin.

Machen Sie daher nicht stets das, was alle machen. Denn dann haben Sie stets mit Konkurrenz zu kämpfen. Unterscheiden Sie sich von der Masse. Stechen Sie hervor. Denn alle Verlierer sind bekanntlich gleich: sie können sich von der Konkurrenz nicht markant unterscheiden.

Klasse statt Masse

Wenn Sie eine Problemlösung bieten, wie noch keiner vor Ihnen, dann laufen Sie nicht nur offene Türen ein. Ihnen werden die Türen eingelaufen. Pull- statt Push-Technik: seien Sie einzigartig und die anderen werden angezogen. Funktioniert immer. Braucht jedoch Zeit. Trauen Sie sich Ihre Idee zu verwirklichen – agieren Sie. Jedoch anders als die anderen. Damit entziehen Sie sich der Konkurrenz.

Extravaganz – der entscheidende Unterschied

Extravaganz bedeutet nicht mit Gold und Glitzer die eigene Besonderheit zu unterstreichen. Vielmehr ist es die unbeirrbare innere Ausrichtung mit Herz und Verstand. Find your purpose. And you´ll be found.

Extravaganz heißt Lösungen zu bieten, die noch keiner zuvor geboten hat. Das erfordert ein forschendes Mindset mit viel Mut und Selbstwirksamkeitserwartung. Denn gewöhnlich kann jeder. Könner produzieren Katastrophen. Extravagante Könner kommen auch da erhobenen Hauptes wieder heraus. Versprochen.

Business ist Antizipation in unsicheren Zeiten. Navigieren Sie daher vorausschauend. Kommen Sie mit auf die 10.000% Journey. Das Beste dabei ist: Sie bestimmen, wohin es für Sie geht.

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Forschende Organisation

Fehlerkompetenz – Wie Sie mit Fehlern produktiv umgehen

Sie machen Fehler. Alle machen Fehler. Tolerieren Sie die Fehler nicht nur, denn das bringt Sie nicht weiter. Entscheidend ist die Fehlerkompetenz.

Einsteins Fehlerkompetenz

„Jemand der keinen Fehler gemacht hat, hat noch nie etwas neues ausprobiert“, bemerkte Einstein weise. Fehler gehören zum Leben dazu. Aus Fehlern lernen wir. Wir entwickeln uns, sowie unsere Produkte und Dienstleistungen weiter.

Arbeitsorganisation

Es sollte selbstverständlich sein, ist es jedoch vielerorts nicht: Die Arbeit muss so organisiert werden, dass diese langfristig und nachhaltig fehlerfrei erledigt werden kann. Die Basics müssen stimmen.

Beispiel: Äpfel

Wenn die Äpfel gepflückt und in die Sammelkiste geworfen und nicht feinfühlig hineingelegt werden, dann arbeiten die Apfelpflücker mehr als doppelt so schnell. Die Äpfel in der Apfelkiste sehen gut aus. Wenn die Saisonarbeiter dann in ihren Heimatländern zurück sind, die Äpfel die Kühllager verlassen haben und in den Geschäften ausliegen, werden die Druckstellen sichtbar. Die Äpfel sind unverkäuflich. Der Apfelbauer hat seinen Ruf verloren. Die Apfelbäume stehen noch als Investitionen da, doch keiner möchte diese Äpfel kaufen. Die Kunden haben ihre schlechten Erfahrungen gemacht. Das spricht sich rum. Eine scheinbar unauflösliche Situation?

Nein, denn wir kennen die leuchtend schöne Äpfel ohne Druckstellen aus dem Geschäft. Wie ist das zu schaffen? Bestimmt nicht mit Kontrolle, denn nicht jeder Arbeitsschritt kann kontrolliert werden. Kontrolle hat schon lange ausgedient.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit

Vertrauen ist angesagt. Doch kein blindes Vertrauen. Nachhaltiges Vertrauen ist wichtig. Doch wie bildet sich ein solches?

Für eine jahrelange, nachhaltige vertrauensvolle Zusammenarbeit sind folgende Punkte besonders wichtig.

  1. Bewusstsein für das Problem bei jedem einzelnen Mitarbeiter schaffen
  2. Faire Arbeits- und Entgeltbedingung bieten
  3. Vertrauenswürdige Mitarbeiter jahrelang halten
  4. Intrinsische Motivation nicht zerstören

Denn, nur wenn das Bewusstsein sich bei den Peers durchsetzt, wird der Erfolg nachhaltig. Innerhalb der Gruppe herrschen eigene Gesetze. Diese Gesetze müssen auch für die Organisation und nicht gegen diese arbeiten. That´s all.

Aber mit Kontrolle und Druck funktioniert das nicht. Das wissen wir aus der Physik: Druck erzeugt Lähmung oder Gegendruck, jedoch keinen Fortschritt.

Fehlerkompetenz statt Fehlertoleranz

Wir müssen nicht nur die bislang unvermeidbaren Fehler tolerieren. Jedoch fällt selbst das den meisten von uns schwer. Toleranz ist etwas für ungebetene Gäste. Ihre Akzeptanz ist wichtig. Nachdem wir akzeptiert haben, dass das Fehlermachen uns voranbringt, ist der richtige Umgang mit Fehlern wichtig. Analyse der Art der Fehler ist der Ausgangspunkt. Schritte zur Verbesserung einleiten und sich auf dann auf die neu entdeckten Fehler freuen. Denn die Fehler können die ganze Organisation nach vorne bringen.

Das bedeutet natürlich nicht, extra Fehler zu machen und Hurra rufen. Aber einen blinden Fleck entdecken und dann Heureka jubeln.

Forschendes Mindset

Forschung funktioniert bekanntlich nach dem Prinzip: Versuch und Irrtum.

Ohne einen Versuch es besser zu machen, gibt es kein Vorankommen. Das weiß intuitiv jedes Baby. Irgendwie verlernen dieses Prinzip viele in der Schulzeit. Wir schauen ab, kopieren und setzen es für unser Leben ein.

Ein Leben und Arbeiten im „Paste and Copy“-Modus.

Auch im Erwachsenenalter sollten wir uns trauen, eigene Versuche zu unternehmen. Uns trauen hinzufallen. Fallen und wieder aufstehen. Fallen und aufstehen. Immer einmal mehr aufstehen als hinfallen. Aber nicht fallen, um des Fallens willen. Nein, jedoch den Mut aufbringen, fallen zu können, neues zu entdecken und zu schauen: Wo bin ich hier gelandet?

Weiterzukommen und Grenzen überwinden lernen. Forschende Organisation sein. Sie müssen nicht gleich Weltmeister werden.

Zurück zu unserem Apfelbauer. Sie werden vielleicht bemerken, dass die Geschichte banal sei und nichts mit dem Forschen zu tun habe…

Und das wird auch vielfach so sein. Aber ich kenne da einen Apfelbauern, dessen Saisonarbeiter ihn auf einen besonders gesunden und schmackhaften Baum aufmerksam gemacht haben…

… und es wurde eine neue, sehr erfolgreiche Mutante draus.